
01Ihr Ufer
Für Sie als Elternteil
Coaching für Eltern neurodivergenter Kinder
Sie sind hier eigenständig Klientin oder Klient, auch wenn Ihr Kind nie selbst ins Coaching kommt. Es geht um Ihre Stabilität, um ein besseres Verständnis für Ihr Kind und um Gespräche, die weniger Kraft kosten.
02Wiedererkennen
Wenn Hilfe anders ankommt, als sie gemeint ist
Sie sehen, dass Ihr Kind kämpft. Sie erinnern, organisieren, bleiben dran, und je mehr Sie tun, desto weniger scheint anzukommen. Vier Sätze, die Eltern oft sagen. Typische Beispiele, keine Zitate.
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Heute
„Ich verstehe mein Kind nicht mehr.“
MöglichHinter dem Verhalten Ihres Kindes steckt eine Logik. Wenn Sie sie sehen, kann sich vieles verändern, oft für beide.
Im Coaching: gemeinsam nach der Logik hinter dem Verhalten suchen.
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Heute
„Ich versage als Mutter oder Vater.“
MöglichÜberforderung ist kein Zeichen mangelnder Kompetenz. Sie zeigt, wie viel Sie tragen, und wo Entlastung beginnen kann.
Im Coaching: sortieren, was Sie tragen, und wer mittragen kann.
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Heute
„Ohne uns läuft gar nichts.“
MöglichSie müssen nicht alles kontrollieren, um gut zu begleiten. Wo Sie loslassen, kann Ihr Kind wachsen.
Im Coaching: unterscheiden, wo Sie Einfluss haben und wo Kontrolle nur Kraft kostet.
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Heute
„Ich stehe zwischen Schule und Kind.“
MöglichSchule, Eltern und Kind können in dieselbe Richtung ziehen. Ein gut vorbereitetes Gespräch ist oft der Anfang.
Im Coaching: das Gespräch mit der Schule gemeinsam vorbereiten.
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Typische Beispiele aus Gesprächen mit Eltern, keine Aussagen von Klientinnen oder Klienten.
03Umdeuten
Worum es geht
Wenn Sie selbst wieder mehr Boden unter den Füssen haben, können Sie unterstützen, ohne alles kontrollieren zu müssen.
Wenn Eltern selbst ruhiger werden, verändert das die Stimmung in einer Familie oft mehr als jede Anweisung. Deshalb ist Ihre eigene Stabilität das erste Ziel. Es geht nicht darum, Ihr Kind passend zu machen.
Etappe 2Die BrückeWie Begleitung konkret aussehen kann.
04Mein Ansatz
P-A-N-D-A: mein Ansatz für Eltern
Aus meiner CAS-Abschlussarbeit zur Elternberatung ist ein eigener Ansatz in fünf Schritten entstanden. Er beginnt bei Ihnen, nicht bei Ratschlägen.
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P
Die Perspektive öffnen
Statt beim Problem stehen zu bleiben, schauen wir auf die letzten Tage: „Was war am schwersten? Und wann war es ein bisschen leichter?“
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A
Die Belastung anerkennen
Bevor es um Lösungen geht, darf da sein, wie viel Sie tragen. „Das klingt nach einer sehr erschöpfenden Phase.“ Schuldgefühle werden ernst genommen, nicht bewertet.
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N
Nicht urteilen
Vermutungen statt Urteile, über Ihr Kind und über Sie selbst: „Könnte es sein, dass hier eine Grenze überschritten wurde?“
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D
Druck reduzieren
„Was könnte vorerst wegfallen?“ Weniger Termine, weniger Diskussionen, weniger Anforderungen auf einmal. Mit weniger Druck lässt sich Neues eher ausprobieren.
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A
Alternativen entwickeln
Kleine Veränderungen, die in Ihren Alltag passen: weniger Aktivitäten, echte Wahlmöglichkeiten für Ihr Kind, ein visueller Morgenplan.
P-A-N-D-A ist mein eigener Ansatz, inspiriert von den PANDA-Prinzipien der PDA Society. Dort stehen andere Begriffe hinter den Buchstaben.
05Einfluss statt Kontrolle
Unterstützen, ohne alles zu kontrollieren
Zwei Sätze, die oft gleichzeitig stimmen. Ihr Kind sagt: „Meine Eltern kontrollieren mich ständig.“ Sie sagen: „Wenn wir nicht dranbleiben, läuft nichts.“ Keine Seite ist schuld. Beide stecken in einem Kreislauf aus Kontrolle und Widerstand.
Der Unterschied zwischen Unterstützen und Kontrollieren liegt selten in einer einzelnen Handlung. Er liegt in der Frage, wem die Aufgabe gehört, wenn Sie fertig sind. Im Coaching schauen wir, wo Sie Einfluss haben, wo Kontrolle nur Kraft kostet und wie Sie Verantwortung Schritt für Schritt zurückgeben können.
06Schule
Gespräche mit der Schule vorbereiten
Viele Eltern stehen zwischen dem, was die Schule erwartet, und dem, was ihr Kind gerade schafft. Ein gut vorbereitetes Gespräch kann der Anfang sein, damit alle in dieselbe Richtung ziehen.
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Gemeinsam vorbereiten
Was ist Ihr Anliegen? Was braucht Ihr Kind, und was hat schon einmal geholfen? Welche zwei, drei Punkte sollen am Ende auf dem Tisch liegen? Das sortieren wir vorher in Ruhe.
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Sie sprechen
Sie führen das Gespräch, mit Ihren Worten und Ihren Unterlagen. Sie kennen Ihr Kind und seine Schule besser als jemand von aussen.
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Ich unterstütze
Vorher beim Üben schwieriger Sätze, danach beim Einordnen: Was ist vereinbart, was bleibt offen, und was ist der nächste Schritt?
Ich nehme nicht eigenmächtig Kontakt mit der Schule auf. Sie bleiben diejenigen, die sprechen und entscheiden.
07Wenn Ihr Kind nicht will
Wenn Ihr Kind (noch) keine Hilfe möchte
Das ist einer der häufigsten Gründe, warum Eltern sich melden. Coaching funktioniert nicht gegen den Willen eines jungen Menschen. Man kann jemanden zu einem Termin fahren, aber nicht dazu bringen, dort an etwas zu arbeiten.
Ablehnung richtet sich oft nicht gegen Hilfe an sich, sondern gegen eine Erfahrung damit. Wer schon oft gehört hat, was mit ihm nicht stimmt, sagt beim nächsten Angebot verständlicherweise nicht sofort Ja.
Für Sie ist das kein Endpunkt. Sie können selbst ins Coaching kommen und an dem arbeiten, was in Ihrer Hand liegt: wie Gespräche beginnen, was Sie übernehmen und was nicht, und wie es Ihnen selbst geht. Eine Tür, die zubleiben darf, geht später manchmal eher wieder auf.
Etappe 3BloomWas sich verändern darf, im eigenen Tempo.
08Bloom
Was sich verändern kann
Entlastung beginnt selten mit einem grossen Wurf. Stellen Sie sich vor, wie sich eine gewöhnliche Woche anfühlen könnte, wenn Sie wieder mehr Boden unter den Füssen haben:
Ein Morgen mit weniger Streit.
Ein Moment, in dem Sie das Verhalten Ihres Kindes anders lesen als früher.
Eine Aufgabe, die Sie bewusst zurückgeben.
Ein Schulgespräch, aus dem Sie mit einer klaren Vereinbarung herausgehen.
Ein Abend, an dem Sie nicht alles im Kopf behalten müssen.
Weniger Schuldgefühl und mehr Klarheit darüber, was Sie tragen.
Beispiele, keine Versprechen. Jede Familie ist anders.
09Fragen
Häufige Fragen von Eltern
Muss mein Kind mitkommen?
Nein. Sie sind eigenständig Klientin oder Klient. Sie können allein kommen, und das Coaching ist auch dann vollständig, wenn Ihr Kind nie selbst teilnimmt. Auch das Kennenlerngespräch können Sie ohne Ihr Kind vereinbaren.
Was erfahre ich, wenn mein Kind selbst ins Coaching kommt?
Wenn Ihr Kind Klientin oder Klient ist, führen seine Stimme und seine Ziele, und das Gespräch ist vertraulich. Was Sie erfahren, klären wir zu Beginn gemeinsam. Bei Minderjährigen wird das schriftlich festgehalten, zusammen mit den gesetzlichen Ausnahmen zum Schutz. Als Sorgeberechtigte werden Sie vor Beginn einbezogen.
Braucht mein Kind eine Diagnose?
Nein. Sie können kommen, wenn eine Diagnose vorliegt, wenn Sie etwas vermuten oder wenn Sie einfach merken, dass die üblichen Ratschläge nicht passen. Coaching ist keine Abklärung. Wenn eine Abklärung sinnvoll wäre, sage ich das.
Was ist das Elterncoaching nicht?
Keine Diagnostik, keine Psychotherapie oder Familientherapie, keine medizinische Behandlung und keine Krisenhilfe. Ich ergreife auch keine Partei, weder gegen Ihr Kind noch gegen Sie. Wenn etwas anderes gebraucht wird, sage ich das und verweise weiter.
Was kostet das Coaching?
Das Kennenlerngespräch ist kostenlos. Die Konditionen bespreche ich vor jeder Zusammenarbeit transparent. Sie unterscheiden sich für die Schweiz, Deutschland und Österreich. Bezahlt wird per Rechnung vor dem Termin.
Weiter auf deinem Weg

10Der erste Schritt
Sie dürfen mit sich selbst anfangen.
Im Kennenlerngespräch klären wir in 20 bis 30 Minuten, worum es Ihnen geht, wie ich arbeite und ob Coaching passt. Ihr Kind muss nicht dabei sein. Es ist keine kostenlose Coaching-Sitzung, und am Ende entscheiden Sie. Ohne Abschlussdruck und ohne Nachfassen.
- 20 bis 30 Minuten
- Kostenlos und unverbindlich
- Online oder in Rheinfelden














