Für dich selbst
Für Jugendliche und junge Erwachsene von 14 bis 25
Du bist die Person, mit der gearbeitet wird, und deine Ziele zählen. Alltag, Übergänge und Selbstvertretung, mit oder ohne Diagnose.
Coaching bei ADHS, Autismus und Neurodiversität · 14–25 und Eltern

01Ufer
ADHS · 14 bis 25 · auch für Eltern
Die meisten Menschen mit ADHS wissen sehr genau, was zu tun wäre. Was fehlt, ist der Weg vom Vorsatz zur Handlung. Im Coaching findest du heraus, wo genau es kippt und welche Strukturen zu deinem Kopf passen. Mit oder ohne Diagnose.
02Umdeuten
Ein Unterschied, der viel erklärt
Nicht anfangen können ist etwas anderes als nicht anfangen wollen.
„Mach dir eine Liste“ hilft wenig, wenn nie die Liste das Problem war, sondern der Start. Deshalb setzt Coaching nicht bei mehr Disziplin an. Es setzt bei der Frage an, wo genau es kippt.
Etappe 2Die BrückeWie Begleitung konkret aussehen kann.
03Verstehen
ADHS beschreibt hier eine andere Art, wie Aufmerksamkeit, Motivation und Gefühle gesteuert werden. Kein Defizit, das mit genug Anstrengung verschwindet. Drei Begriffe erklären davon viel.
Die Fähigkeiten, mit denen wir anfangen, planen, dranbleiben und umschalten. Thomas E. Brown beschreibt ADHS als Schwierigkeit genau dieses Selbstmanagements, die je nach Situation stark schwankt. Von aussen sieht das schnell nach Unwillen aus.
Was interessant, neu, dringend oder herausfordernd ist, kommt oft fast von selbst in Gang. Was nur wichtig ist, bleibt liegen. Das ist keine Charakterfrage. Coaching nutzt diese Logik, statt gegen sie anzukämpfen.
Frust, Kränkung und Ärger kommen oft schneller und stärker, als die Situation nahelegt. Russell Barkley zählt diese Seite der Selbstregulation zu ADHS dazu. Gefühle werden hier nicht wegtrainiert. Es geht darum, sie früher zu bemerken.
Wenn ADHS und Autismus zusammenkommen, fliesst beides ein. Mehr dazu unter Autismus-Coaching.
04Woran wir arbeiten
Eine Diagnose brauchst du nicht. Wenn sich zeigt, dass eine Abklärung sinnvoll wäre, sage ich das, und du entscheidest.
05Zwei Wege
ADHS-Coaching ist Teil eines gemeinsamen Angebots. Ob ADHS, Autismus oder beides: Die Haltung ist dieselbe.
Für dich selbst
Du bist die Person, mit der gearbeitet wird, und deine Ziele zählen. Alltag, Übergänge und Selbstvertretung, mit oder ohne Diagnose.
Für Sie als Elternteil
Sie sind eigenständig Klientin oder Klient, auch wenn Ihr Kind nicht selbst kommt. Es geht um Ihre Stabilität und darum, Ihr Kind besser zu verstehen.
Etappe 3BloomWas sich verändern darf, im eigenen Tempo.
06Bloom
Kein neuer Mensch, eher ein Alltag, der besser zu deinem Kopf passt. Zum Beispiel:
Eine Aufgabe, die angefangen ist, bevor sie dringend wird.
Eine Woche, in der du weisst, wann du Kapazität hast.
Eine Routine, die auch nach einer Pause wieder anläuft.
Ein Ärger, den du kommen siehst, bevor er dich mitnimmt.
Beispiele, keine Versprechen.
07Wissen
Drei Beiträge, die vertiefen, was hier nur angerissen ist.
Alltag und exekutive Funktionen
Nicht anfangen zu können ist etwas anderes als nicht anfangen zu wollen. Warum der Unterschied praktisch relevant ist.
Alltag und exekutive Funktionen
Ein System, das nach drei Wochen kippt, war nicht zu lasch – es war zu aufwendig für den Alltag, für den es gedacht war.
Coaching verstehen
Coaching wird oft entweder überschätzt oder mit Therapie verwechselt. Dieser Beitrag zieht die Linie – möglichst konkret.
Nein. Wenn eine Diagnose vorliegt, fliesst das Wissen ein. Wenn nicht, arbeiten wir mit dem, was du erlebst. Coaching ersetzt keine Abklärung. Mehr dazu im Beitrag Brauche ich eine Diagnose?
Nein. Fragen zu Medikamenten gehören zu der Ärztin oder dem Arzt, die behandeln. Coaching kann neben einer medizinischen Behandlung laufen und arbeitet an Alltag, Strukturen und Selbstverständnis.
Ja, wenn du zwischen 14 und 25 bist. Nach einer späten Einordnung kommen oft Erleichterung, Ärger über die Jahre davor und der Impuls, sofort alles zu ändern. Im Coaching sortieren wir, was zuerst dran ist und was gar nicht geändert werden muss. Mehr im Beitrag Nach einer späten ADHS-Einordnung.

08Der erste Schritt
Im Kennenlerngespräch klären wir in 20 bis 30 Minuten, worum es geht, wie ich arbeite und ob Coaching passt. Es ist keine kostenlose Coaching-Sitzung, und am Ende entscheidest du. Ohne Abschlussdruck und ohne Nachfassen.
Für wen fragst du an?