01Das eigene Ufer

Du musst nicht jemand anderes werden.

Coaching für neurodivergente Jugendliche, junge Erwachsene und Eltern – um zu verstehen, was gerade passiert, Druck herauszunehmen und einen nächsten Schritt zu finden, der passt.

  • ADHS, Autismus und Neurodiversität, mit oder ohne Diagnose
  • Online im DACH-Raum und in Rheinfelden
  • Auf Deutsch und Englisch

02Deine Reise

Drei Etappen. Du bestimmst das Tempo.

Bin ich hier richtig? Worum geht es? Wie sieht ein erster Schritt aus? Die Reise beantwortet das in drei Etappen, und jede darf so lange dauern, wie sie braucht.

  1. 01

    Etappe 1 · Das eigene Ufer

    Ankommen und wiedererkennen

    Typische Situationen, in denen sich viele wiederfinden. Ohne Checkliste und ohne Diagnose-Show.

  2. 02

    Etappe 2 · Die Brücke

    Verstehen und begleitet werden

    Drei Themenfelder, eine klare Arbeitsweise und Wissen zum Nachlesen, im eigenen Tempo.

  3. 03

    Etappe 3 · Bloom

    Den ersten Schritt gehen

    20 bis 30 Minuten, kostenlos und ohne Abschlussdruck. Am Ende entscheidest du.

03Wiedererkennen

Was, wenn die Schwierigkeit kein Urteil ist?

Sechs Sätze, die viele kennen. Sie sind typische Beispiele, keine Zitate und keine Diagnose-Checkliste. Vielleicht erkennst du dich in einem davon wieder, vielleicht in keinem. Beides ist in Ordnung.

Typische Beispiele aus der Arbeit mit neurodivergenten Menschen, keine Aussagen von Klientinnen oder Klienten.

04Umdeuten

Der Kern meiner Arbeit

Verhalten ist ein Signal, kein Urteil.

Die Frage ist nicht: „Wie setzen wir die Anforderung durch?“ Die Frage ist: „Was macht diese Anforderung in diesem Menschen?“

05Die Brücke

Eine Brücke ist nicht dafür da, dich zu verändern.

Sie verändert, was erreichbar wird. Ich stehe nicht am anderen Ufer und rufe: „Werd wie wir.“ Ich gehe neben dir, in deinem Tempo. Pausen, Umwege und Rückschritte gehören dazu.

Eine schlichte Holzbrücke führt über einen klaren Fluss zu einer Wiese.
  1. Verstehen

    Wie funktionierst du? Was liegt unter der Schwierigkeit? Und was klappt schon, wenigstens ein bisschen? Aus diesen Fragen entsteht ein Bild davon, warum manches so schwer ist. Faulheit ist es selten.

  2. Unterstützen, was passt

    Stärken, Ressourcen und Strukturen, die zu deinem Kopf passen: visuelle Pläne, kleinere Schritte, vorbereitete Gespräche. Zwei oder drei Strategien, die in dein Leben passen, bringen mehr als zwanzig, die gut klingen.

  3. Dem nächsten Schritt zutrauen

    Du wählst einen Schritt, den du dir zutraust, probierst ihn im echten Alltag aus, und wir schauen gemeinsam, was passiert ist. Klappt es nicht, ist das eine Information und kein Scheitern.

Der Boden darunter: innere Balance

Nachdenken, lernen und Neues ausprobieren geht erst, wenn das Nervensystem nicht im Überlastungsmodus ist. Deshalb schauen wir vor jedem Schritt, wie viel gerade möglich ist.

Worauf die Arbeit fachlich aufbaut

Meine Arbeit verbindet lösungsorientiertes und systemisches Coaching mit aktueller Forschung zu ADHS und Autismus, darunter exekutive Funktionen, emotionale Regulation, sensorische Verarbeitung und das Double-Empathy-Problem. Die Balance aus Unterstützung und Zutrauen stützt sich auf Laurent Daloz’ Arbeit zu Mentoring.

Ausführlich beschrieben unter So arbeite ich.

Was Coaching hier nicht ist

Coaching ist keine Diagnostik, keine Psychotherapie, keine medizinische Behandlung und keine Krisenhilfe. Es gibt keine Heilungs- oder Erfolgsversprechen, und das Ziel ist nicht, neurotypisch zu werden. Wenn im Gespräch deutlich wird, dass etwas anderes gebraucht wird, sage ich das und verweise weiter.

Wie viele Gespräche braucht es?

Das hängt von der Situation ab, und eine feste Zahl wäre ein leeres Versprechen. Manche kommen für eine begrenzte Frage über wenige Termine, andere begleiten einen längeren Übergang. Wir prüfen regelmässig, ob die Zusammenarbeit noch nützlich ist. Dass meine Begleitung mit der Zeit weniger gebraucht wird, ist kein Ende, sondern der Sinn davon.

06Balance

Wie viel Unterstützung, wie viel Zutrauen?

Coaching folgt hier keinem Schema. Wie es dir gerade geht, bestimmt die Mischung, und die darf sich von Woche zu Woche ändern.

„Wie ausgeglichen fühlst du dich heute, von 1 bis 10?“

Ich frage
ÜberfordertBereit

Eher 1 bis 4

Mehr Unterstützung

  • Druck herausnehmen und stabilisieren
  • Verstehen, was gerade passiert
  • Kleinere Anforderungen, kleinere Schritte

Eher 6 bis 10

Mehr Zutrauen

  • Einen selbstgewählten Schritt planen
  • Ihn im Alltag ausprobieren
  • Gemeinsam auswerten, was passiert ist

Passend dazu im Wissensbereich

Darüber können wir im Kennenlerngespräch sprechen

Die Skalenfrage zu Beginn jeder Sitzung bestimmt die Dosis. Dieselbe Logik trägt bei Jugendlichen im Rückzug und bei jungen Erwachsenen, die loslegen wollen. Deine Auswahl bleibt auf deinem Gerät. Nichts wird gespeichert oder gesendet.

Unterstützung ohne Zutrauen lässt Menschen dort, wo sie sind. Zutrauen ohne Unterstützung lässt sie zurückweichen. Wachstum wird wahrscheinlicher, wenn beides zusammenkommt, in der Dosis, die heute passt.

07Zwei Wege

Zwei Wege, eine Haltung

Beide sind gleichwertig und jeweils eine vollständige Begleitung für sich.

Für dich selbst

Für Jugendliche und junge Erwachsene von 14 bis 25

Du bist die Person, mit der gearbeitet wird. Deine Ziele zählen, nicht die, die andere für dich haben. Eine Diagnose brauchst du dafür nicht.

  • Alltag und exekutive Funktionen
  • Orientierung und Übergänge
  • Kommunikation und Selbstvertretung

Für Sie als Elternteil

Für Eltern neurodivergenter Kinder

Sie sind hier eigenständig Klientin oder Klient, auch wenn Ihr Kind nie selbst ins Coaching kommt. Es geht um Ihre Stabilität, Ihr Verständnis und darum, zu unterstützen, ohne alles kontrollieren zu müssen.

  • Wieder Boden unter den Füssen
  • Ihr Kind besser verstehen
  • Gespräche mit Schule und Familie vorbereiten

Wenn ein junger Mensch selbst Klient oder Klientin ist, führen seine Stimme und seine Ziele, nicht die Agenda der Eltern.

Manches blüht spät. Das ist kein Rückstand.
Eine vielfältige Wiese mit Gräsern und Wildblumen in unterschiedlichen Höhen und Stadien.

08Bloom

Entwicklung kann leiser aussehen, als viele erwarten.

Auf der anderen Seite wartet keine Heilung und kein Idealzustand. Eher eine Wiese: Manche Pflanzen brauchen Sonne, andere Schatten, manche blühen spät. Keine muss zu einer anderen werden, um etwas wert zu sein.

Stell dir vor, wie sich ein ganz gewöhnlicher Dienstag anfühlen könnte:

  • Ein Morgen mit weniger Streit.

  • Ein Übergang, der vorbereitet ist, statt gefürchtet zu werden.

  • Eine Routine, die mit deinem Kopf arbeitet.

  • Ein Gespräch, in dem Bedürfnisse klarer werden.

  • Ein Abend, an dem du merkst, dass es zu viel wird, bevor es zu viel ist.

  • Ein Satz, mit dem du für dich einstehst.

Beispiele, keine Versprechen. Jede Entwicklung sieht anders aus, und jede zählt.

Fatmatu Jalloh · Wissenschaftlerin, Coach, Mutter

09Begleitung

Ich stehe nicht auf der anderen Seite der Brücke. Ich gehe neben dir.

Ich habe Biologie studiert und in der biomedizinischen Forschung und Pharma-Regulierung gearbeitet. Mir ist wichtig, dass die Wissenschaft stimmt. Als Mutter neurodivergenter Kinder weiss ich auch, wie es ist, wenn der Alltag zur Verhandlung wird.

Im Coaching bringe ich beides zusammen: Ich erkläre klar, was vielleicht gerade passiert, nehme Druck aus dem Raum und bleibe dabei, bis du einen nächsten Schritt findest, der wirklich deiner ist. Auf Deutsch oder Englisch, online oder in Rheinfelden.

  • BSc BiologyBiologie
  • DAS Biomedical SciencesBiomedizinische Wissenschaften
  • CAS ASS & ADHSAutismus-Spektrum und ADHS
  • PLI Basis CoachingLösungsorientiertes Coaching

10Wissen

Was du vor einem Gespräch verstehen möchtest

Drei Beiträge zum Einstieg. Der Wissensbereich vertieft, was hier nur angerissen ist.

Wachsen im eigenen Rhythmus.

11Der erste Schritt

Der erste Schritt darf klein sein.

Im Kennenlerngespräch klären wir, worum es dir geht, wie ich arbeite und ob Coaching passt. Es ist keine kostenlose Coaching-Sitzung, und am Ende entscheidest du. Ohne Abschlussdruck und ohne Nachfassen.

  • 20 bis 30 Minuten
  • Kostenlos und unverbindlich
  • Online oder telefonisch

Womit möchtest du anfangen?